Klappe11, Kommunales Kino Waldkirch e.V.


Das neue Programm!

Das Kommunalen Kino Waldkirch „Klappe 11“ bietet wieder
viele schöne Kinostunden und startet am Freitag, 13. September um 20.30 Uhr in das Herbst / Winter - Programm 2019 / 2020.

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Freitag ∙ 13. September 2019 ∙ 20.30 Uhr

Programmstart mit der inklusiven Band von Hannes Geiger.


FunAcoustic ( Ethno-Pop Band mit rein akkustischen Instrumenten ) Eine Band mit rein akkustischen Instrumenten wie Violinen ,Gitarren, Akkordeon,Bass, Cajon und viel Gesang. Die Musik bewegt sich zwischen Sphären totaler Entspannung und aufregenden Rythmen.

Aktuelle Besetzung:

Kira Waidele Gesang, Julian Schur: Gitarre Gesang, David Franki, Janik Friske: Gitarren, Jonas Rautenberg: Bass

Rosa Schroth: Violine Gesang, Matis Friske: Percussion, Joshua : Violine


Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte


Frankreich,Belgien,Indien 2018; Komödie; Regie: Ken Scott; Darsteller: Dhanush, Bérénice Bejo, Erin Moriarty u.v.m.; Dauer: 96 min.; FSK ab 6 Jahr

Komödie in einer Welt voller Grenzen. Sie verlaufen zwischen Arm und Reich, zwischen Nord und Süd. Im indischen Mumbai hofft der Straßenmagier und Taschendieb Aja mit seiner Mutter einmal nach Paris fliegen zu können. Doch bevor er das Geld zusammen hat, stirbt die Mutter. Mit ihrer Urne, einem gefälschten Pass und einer ebensolchen 100-Euro-Banknote für die Ausgaben auf der Reise steigt Aja schließlich doch in den Flieger. Er wird in Europa den Lebensstandard und die Reisefreiheit der Einheimischen bestaunen und zugleich Opfer einer Abschiebung von Migranten werden. Doch weil Aja ein schelmischer Trickser ist und seine Reise außerdem von den unwahrscheinlichsten Zufällen bestimmt wird, kommt hier und da Bewegung in den sozialen Grenzverlauf.

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Freitag ∙ 27. September 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Green Book - Eine besondere Freundschaft

USA 2019; Biographie; Regie: Peter Farrelly; Darsteller: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini u.v.m.; Dauer: 130 min.; FSK ab6 Jahre

New York City 1962, im Nachtclub Copacabana. Für allzu ausschweifende Handlungen ist Tony Lip zuständig, ein italienisch-amerikanischer Türsteher, der bei der Ordnungswiederherstellung eher auf die Kraft schlagender Argumente setzt. Nachdem der Nachtclub für einige Zeit geschlossen wird, muss er sich um eine andere Beschäftigung bemühen. Dabei wird er vom Jazz-Pianisten Don Shirley als Fahrer für eine Konzert-Tournee in die Südstaaten der USA angeheuert. Nichts Ungewöhnliches, mag man denken. Allerdings hat Don afrikanische Wurzeln, gilt zu dieser Ära als Mensch zweiter Klasse und gibt damit dieser Geschichte die ungewöhnliche Konstellation: Ein weisser Chauffeur, der einen Afroamerikaner mitten ins Herz der Staaten der Rassentrennung steuert.

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Freitag ∙ 11. Oktober 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Vom Lokführer der die Liebe suchte...

Deutschland 2019; Komödie; Regie: Veit Helmer; Darsteller:

Predrag 'Miki' Manojlovic, Denis Lavant, Chulpan Khamatova u.v.m.; Dauer: 90 min.; FSK ab 8 Jahre

Jeden Tag fährt Zugführer Nurlan (Predrag 'Miki' Manojlovic) mit seinem Zug durch die Vorstädte der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Diese sind so dicht besiedelt und bebaut, dass die Schienen beinahe durch die Wohnungen der dort lebenden Menschen zu führen scheinen. So hat Nurlan ausgiebig Gelegenheit, die Bewohner der Vorstädte bei ihrem Alltag zu beobachten, doch die Bauweise bringt natürlich auch Gefahren mit sich. Damit niemandem etwas passiert, erklingt zwar bei der Zugdurchfahrt eine Pfeife, aber trotzdem muss Nurlan oft Habseligkeiten der Bewohner von seinem Zug pflücken. Ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag ist darunter ein schöner BH, den der alte Einzelgänger unbedingt seiner Besitzerin zurückgeben will. Am nächsten Tag macht er sich also auf die Suche, doch keinem der Dienstmädchen und keiner der Hausfrauen, die er trifft, scheint der Büstenhalter zupassen…

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Freitag ∙ 25. Oktober 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Auf einmal

Deutschland, Frankreich, Niederlande 2017;

Thriller; Regie: Aslı Özge; Regie: Sebastian Hülk, Julia Jentsch, Hanns Zischler u.v.m.; 117 min.; FSK ab 12 Jahre

Als seine Freundin Laura (Julia Jentsch) die Stadt für einige Tage aus geschäftlichen Gründen verlassen muss, nutzt Banker Karsten (Sebastian Hülk) die sturmfreie Bude und schmeißt eine Party in der gemeinsamen Wohnung. Nach der feuchtfröhlichen Feier bleibt die attraktive Anna (Natalia Belitski) als letzter Gast in der Wohnung zurück – und bricht plötzlich zusammen. Panisch wählt Karsten nicht etwa den Notruf, sondern rennt zu Fuß zu nächsten Klinik, die jedoch nachts geschlossen hat. Als er zurückkommt, ist die junge Frau tot. Karsten gerät in eine Krise, die sich immer weiter verschlimmert, je skeptischer sein ganzes Umfeld auf die Geschichte reagiert. Denn während Freunde, Familie und Kollegen zunächst Mitleid mit dem Mann haben, dessen Party mit einem Todesfall endete, stellen sie zunehmend die unbequeme Frage: Ist wirklich alles so abgelaufen, wie Karsten es erzählt?

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Sonntag ∙ 27. Oktober 2019 ∙ 19.00 Uhr

Dokuabend

Die Kinder der Utopie

Deutschland 2019; Dokumentation; Regie: Hubertus Siegert

Dauer: 84 min.; keine Altersbeschränkung

Für den Dokumentarfilm "Die Kinder der Utopie", treffen sich sechs junge Erwachsene wieder, die vor zwölf Jahren bereits für den Film "Klassenleben" dokumentiert wurden. Früher gingen sie alle auf eine Berliner Grundschule, an der damals noch eine außergewöhnliche Form des inklusiven Schulunterrichts stattfand: Kinder mit und ohne Behinderungen wurden gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. So war es auch keine Seltenheit, dass Schwerstbehinderte Teil der Klassengemeinschaft waren. Nun sehen sich die Protagonisten die Filmaufnahmen aus ihrer Schulzeit an, begegnen dabei ihrem jüngeren Ich, sprechen Dinge aus, die bisher ungesagt blieben und reden darüber, wie sie zu der Person wurden, die sie heute sind. Luca studiert Umweltwissenschaften und ist nebenbei eine leidenschaftliche Hobbyfotografin; Marvin hat zum christlichen Glauben gefunden und arbeitet in einer Behindertenwerkstatt; Dennis hingegen ist auf dem Weg ein Musicalstar zu werden während Johanna eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht und Christian sich seit seinem Outing in einer Selbstfindungsphase befindet...

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Freitag ∙ 08. November 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Frankreich 2018; Komödie; Regie: Ludovic Bernard

Darsteller: Jules Benchetrit, Lambert Wilson, Kristin Scott Thomas u.v.m.; Dauer: 106 min.; keine Altersbeschränkung

In seinem dritten Spielfilm zeigt sich der französische Regisseur und Drehbuchautor Ludovic Bernard („Die Pariserin – Auftrag Baskenland“) inspiriert von Filmen wie „Good Will Hunting“ und erzählt die Geschichte vor dem Hintergrund der klassischen Musik neu: Ein Junge aus den Pariser Banlieus, der bereits mit einem Fuß im Gefängnis steht, erhält nach einer zufälligen Begegnung unverhofft die Möglichkeit, seinem Kindheitstraum nachzugehen. Doch der junge Mann kann seinem Glück nicht so recht trauen und sträubt sich.

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Freitag ∙ 22. November 2019 ∙ 19.00 Uhr

Filmdinner in den Räumen der Klappe 11

Brot und Tulpen

Auch in Erinnerung an Bruno Ganz

Schweiz/Italien 2000; Komödie; Regie: Silvio Soldini; Darsteller: Licia Maglietta, Bruno Ganz, Giuseppe Battiston, Silvana Bosi u.v.m.; Dauer: 112min.;

Keine Altersbeschränkung

 

An einer Autobahnraststätte macht der Bus, in dem Rosalba und ihre Familie eine Besichtigungstour unternehmen, Halt. Als der Bus weiterfährt, wird Rosalba einfach an der Raststätte vergessen. So beginnt für sie eine abenteuerliche Reise, bei der sie neue und interessante Bekanntschaften macht. Anstatt nämlich zu warten, will die Hausfrau und Mutter per Anhalter zurück in die Heimat. Doch als sie die Chance bekommt, nach Venedig zu fahren, greift sie zu. Sie lernt den depressiven Kellner Fernando (Bruno Ganz) kennen, freundet sich mit Grazia an und arbeitet beim Floristen Fermo, einem Anarchisten. Ehemann Mimmo hat irgendwann genug von der Entdeckungsreise seiner Frau. Er beauftragt einen Privatdetektiv damit, Rosalba ausfindig zu machen...

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Freitag ∙ 06. Dezember 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Edie - Für Träume ist es nie zu spät

Großbritannien 2019; Drama; Regie: Simon Hunter

Darsteller: Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Amy Manson u.v.m.; Dauer 102 min.; keine Altersbeschränkung

Edie hat sich ihr Leben lang nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen.

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Sonntag ∙ 08. Dezember 2019 ∙ ab 16.30 Uhr

Familienkino

Geister der Weihnacht

Deutschland 2018; Animationsfilm; Regie: Julian Köberer, Judith Gardner: Darsteller: Thomas Rauscher, Laurent Amadeus Nickolaus, Florian Innerebner u.v.m.;

Dauer: 64 min.; keine Altersbeschränkung

Ebenezer Scrooge kann seine Mitmenschen nicht ausstehen und Weihnachten noch viel weniger. Da besucht ihn am Vorabend von Weihnachten der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley. Sollte der eigenbrötlerische Geizhals sein abstoßendes Verhalten nicht ändern, ermahnt ihn dieser, wird er Besuch von drei weiteren Geistern erhalten: Der Geist der vergangenen Weihnacht wird Scrooge an die Weihnachtsfeste seiner Kindheit erinnern, die teilweise traurig, aber auch wunderbar waren. Der zweite Geist, der der gegenwärtigen Weihnacht, wird ihm zeigen, wie sein ausgebeuteter Angestellter Bob und dessen kranker Sohn Timi leben. Und der Geist der zukünftigen Weihnacht wird ihm schließlich sein Schicksal vor Augen halten, wenn er sich nicht rechtzeitig ändert…

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Sonntag ∙ 08. Dezember 2019 ∙ 19.00 Uhr

Dokuabend

Der Klang der Stimme

Schweiz 2018; Dokumentation; Regie: Bernard Weber; Dauer: 82 min.; keine Altersbeschränkung

Die Stimme ist das älteste Instrument der Menschheit: In seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur Bernard Weber von vier Personen, die ihr ganzes Leben der Magie der menschlichen Stimme widmen. Andreas Schaerer etwa experimentiert stets mit den Möglichkeiten seiner Stimme, um damit bei seinen Liveauftritten zu verblüffen, während die Sopranistin Regula Mühlemann sich der Suche nach dem perfekten 360-Grad-Rundumklang verschrieben hat, einem Klang, der frei im Raum schwebt. Der renommierte Stimmforscher Matthias Echternach geht hingegen mit fortschrittlichen wissenschaftlichen Methoden ans Werk und versucht mittels MRT-Scans und speziellen Kameras, die Geheimnisse der menschlichen Stimme aufzudecken. Und Miriam Helle bietet Stimmtherapie an, um Menschen mit unkonventionellen Klängen dabei zu helfen, zu sich selbst zu finden.

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Freitag ∙ 20. Dezember 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Die letzte Sau

Deutschland 2017; Komödie; Regie: Aron Lehmann; Darsteller: Golo Euler, Rosalie Thomass, Christoph Maria Herbst u.v.m.; Dauer 86 min.; FSK ab 12 Jahre

Für den Schweinebauern Huber (Golo Euler) brechen dunkle Zeiten an: Sein kleiner Hof ist nämlich pleite, weil er gegen die großen Agrarfabriken nicht mehr konkurrenzfähig ist. Als dann auch noch ein Meteorit aus heiterem Himmel auf die Erde saust und Hubers Bauernhof komplett vernichtet, scheint alles endgültig vorbei zu sein. Lediglich eine letzte Sau bleibt ihm noch, mit der Huber die Ruine verlässt und ein neues Leben beginnt – als Heimatloser, Vagabund und Indianer, nebenbei auf der Suche nach seiner Birgit (Rosalie Thomass). Als Rebell streift er durchs Land und findet sogar Gefallen an seiner neuen Rolle. Unterwegs trifft er auf Menschen, die alle ein ähnliches Schicksal erteilte wie ihm, die als kleine, unabhängige Bauern von den Großen der Wirtschaft kaputt gemacht wurden. Für sie mausert sich Huber immer mehr zum Widerstandskämpfer und Symbol für die Freiheit. Denn in einer Welt, in der man sich mit ehrlicher Arbeit nicht mehr selbst versorgen kann, stimmt etwas nicht. So kann es nicht weiter gehen!

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Freitag ∙ 27. Dezember 2019 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Alles inklusive

In Erinnerung an Hannelore Elsner

Deutschland/Spanien 2014; Komödie; Regie: Doris Dörrie; Darsteller: Hannelore Elsner, Nadja Uhl, Hinnerk Schönemann u.v.m.; Dauer: 124 min.; FSK ab 14 Jahre

Den komischen Vornamen, den sie ihrer Mutter Ingrid (Hannelore Elsner) zu verdanken hat, wird Apple (Nadja Uhl) nicht mehr los, aber sonst will sie mit dem chaotischen Leben ihrer Kindheit nichts mehr zu tun haben - zu schmerzlich sind die Erinnerungen an die Hippiezeiten von Ingrid mit ihren Liebesaffären an spanischen Stränden. Doch trotz aller festen Vorsätze schafft es die Singledame Apple nicht, ein wirklich geordnetes Leben zu führen. Sie verzweifelt an den Männern, nur ihr Hund scheint sie richtig zu verstehen. Unterdessen reist Ingrid erneut nach Torremolinos, dort findet sie aber statt des malerischen Traumstrandes von damals nur noch hässliche Hotelklötze. Als sie auf einen afrikanischen Bootsflüchtling (Elton Prince) und den Transvestiten Tim alias Tina (Hinnerk Schönemann) trifft, muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Und als ihre Tochter in Spanien eintrudelt, um die Mama zu besuchen, geschehen weitere überraschende Dinge...

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Freitag ∙ 10. Januar 2020 ∙ 20.30 Uhr

Kinoabend

Der Fall Collini

Deutschland 2019; Krimi; Regie: Marco Kreuzpaintner; Darsteller: Elyas M'Barek, Alexandra Maria Lara, Heiner Lauterbach u.v.m.;

Dauer 123 min.; FSK ab 12 Jahre

Der angesehene Industrielle Hans Meyer (Manfred Zapatka) wird in seiner Berliner Hotelsuite ermordet – scheinbar ohne jedes Motiv. Kurz darauf stellt sich der 70-jährige, mittlerweile pensionierte Gastarbeiter Fabrizio Collini (Franco Nero) als Täter der Polizei. 30 Jahre lebt der Italiener mittlerweile in Deutschland und führte ein unauffälliges Leben und nun soll er anscheinend grundlos Hans Meyer umgebracht haben? Der junge und noch unerfahrene Rechtsanwalt Caspar Leinen (Elyas M’Barek) wird als sein Pflichtverteidiger bestellt. Er überlegt erst abzulehnen, denn er kannte den Toten. Dessen Enkelin Johanna (Alexandra Maria Lara) war seine Jugendliebe und Meyer war wie ein Ersatzvater für ihn. Doch obwohl alles gegen Leinen als Verteidiger spricht und er es mit dem legendären Strafverteidiger Professor Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) aufnehmen muss, nimmt er den Fall an. Als es zu einer mehrtägigen Unterbrechung kommt, macht Leinen aber plötzlich durch Zufall eine Entdeckung und stößt damit auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte..

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Sonntag ∙ 12. Januar 2020 ∙ 16.30 Uhr

Familienkino

Alfons Zitterbacke

Deutschland 2019; Familienfilm; Regie: Mark Schlichter; Darsteller: Tilman Döbler, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow u.v.m.; Dauer: 92 min.; keine Altersbeschränkung

Der 10-jährige Alfons Zitterbacke (Tilman Döbler) träumt davon, endlich sportlich und gut in der Schule zu sein, außerdem wäre er gerne Astronaut. Leider sieht das im echten Leben ganz anders aus: Seine Lehrer behandeln ihn unfair, er wird von seinen Mitschülern wegen seines Nachnamens gehänselt und sein Vater Paul (Devid Striesow) ist total streng. Einzig sein Freund Benni (Leopold Schill) ist Alfons stets ein treuer Begleiter. Da hört Alfons von einem Fluggerätewettbewerb und sieht seine Chance gekommen, es allen zu beweisen. Bei diesem abenteuerlichen Unterfangen hilft ihm natürlich sein bester Freund Benni, aber auch die neue Klassenkameradin Emilia (Lisa Moell) ist mit Rat und Tat dabei. Gemeinsam bereitet sich das Trio intensiv vor und baut unermüdlich an einer gigantischen Rakete, die die Modelle der anderen Klassenkameraden in den Schatten stellen soll. Doch das ist Alfons nicht genug, denn wer wäre er, wenn seine neuartige Rakete nicht wahrhaft explosiv werden würde.

Neuverfilmung der populären Kinderbuch-Reihe "Alfons Zitterbacke - Geschichten eines Pechvogels" von Gerhard Holtz-Baumert, bei dem das erste Werk erstmals 1958 erschien

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Sonntag ∙ 12. Januar 2020 ∙ 19.00 Uhr

Dokuabend

Apollo

USA 2019; Dokumentarfilm; Regie: Todd Douglas Miller; Darsteller: Neil Armstrong, Buzz Aldrin, Michael Collins (II); Dauer: 93 min.; keine Altersbeschränkung

 

Regisseur Douglas Miller zeigt mit "Apollo 11" eine Dokumentation, die bereits seit 50 Jahren vorbereitet wird. Hergestellt aus einer neu entdeckten Fundgrube mit 65 Millimeter Filmmaterial und mehr als 11.000 Stunden nicht katalogisierter Audioaufnahmen bringt der Film einen direkt zum Herzen der berühmtesten Mission der NASA. Der Mission, die zum ersten Mal Menschen auf den Mond brachte und Männer wie Buzz Aldrin und Neil Armstrong weltberühmt machte. Douglas Miller erzählt die Geschichte aus der Perspektive der Astronauten, die das Team der Mission Control und Millionen Zuschauer weltweit hautnah an ihrem Erlebnis teilhaben lassen. So ermöglicht es Douglas, dass man die bedeutsamen Tage und Stunden im Jahre 1969 noch einmal erleben kann und dabei feststellt, dass die Menschheit an diesem Tage einen bedeutenden Sprung in die Zukunft gelang.

Freitag ∙ 24. Januar 2020 ∙ 20.30 Uhr

Dede

Filmabend in Anwesenheit des Regisseurs

Film in Originalsprache mit englischen Untertiteln

Georgien, Katar 2019; Drama; Regie: Mariam Khatchvani; Darsteller: George Babluani, Natia Vibliani, Girshel Chelidze u.v.m.; Dauer: FSK

1992. Die junge Dina lebt in einem entlegenen Bergdorf in Georgien, wo das Leben streng nach jahrhundertealten Traditionen geregelt ist. Dinas Großvater hat sie dem aus dem Krieg heimkehrenden David als Braut versprochen. Doch Dina verliebt sich stattdessen in Davids gutaussehenden Kameraden Gegi. Gibt es eine Chance, die strenge Ordnung der Dinge zu durchbrechen? Die Swanen, eines der „kleineren“ Kaukasusvölker, wohnen in West-Georgien und sind die Nachfahren eines bereits in der Antike bekannten Stammes. Vor dem Hintergrund einer prachtvollen Naturkulisse erzählt Dede eine Geschichte, die auf den Lebensumständen der Großmutter der Regisseurin basiert. Mariam Khatchvani, die selbst aus Uschguli in Swanetien stammt, ging es darum, eine greifbare Authentizität zu schaffen und eine Gemeinschaft und Lebensweise zu zeigen, die man noch nie auf der großen Leinwand gesehen hat. Auch wenn das Leben in der Region entbehrungsreich ist und die Traditionen wenig Spielraum lassen, bleiben die meisten Menschen dort. Die Darstellerinnen und Darsteller haben – bis auf George Babluani, der auch aus der Gegend stammt – keinerlei Erfahrung mit Schauspiel und schlüpfen in Rollen, die sie aus ihrem engeren Umfeld kennen.

Freitag ∙ 07. Februar 2020 ∙ 20.30 Uhr


Zum Abschluß des Programms spielt Petra Obergfell mit ihrer Band Robins

Liebesfilm

Deutschland 2018; Komödie; Regie: Robert Bohrer, Emma Rosa Simon; Darsteller: Eric Klotzsch, Lana Cooper, Gerdy Zint u.v.m.; Dauer: 82 min.; keine Altersbeschränkung

Der charmante, humorvolle und absolut entscheidungsunfähige Lenz (Eric Klotzsch) aus Berlin-Kreuzberg verliebt sich in die eigensinnige und lebenslustige Ira (Lana Cooper), mit der er einen unbeschwerten Sommer verbringt. Alles ist ganz wunderbar: Die Nächte in der Großstadt sind lau, die Gespräche tiefgründig, das Leben hat nie süßer geschmeckt. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Vorstellungen von der Zukunft – Ira wünscht sich ein Kind, während Lenz vor jeder Verantwortung flieht – nimmt die Beziehung jedoch ein abruptes Ende als sich Lenz aus dem Staub macht und in alte Muster verfällt. Doch er merkt, dass ihn Ausschlafen, Feiern und mit seinem besten Freund Kenn (Gerdy Zint) in der WG-Küche zu rauchen nicht mehr so richtig glücklich macht und er Ira vermisst. Ein zufälliges Wiedersehen der beiden endet in einer leidenschaftlichen Liebesnacht und stellt Lenz vor eine große Entscheidung...

Dieser schöne, witzige und einfallsreiche Debütfilm von Robert Bohrer und Emma Rosa Simon, die hier mit wunderbar trockenem Humor und mit leichter Hand Erfahrungen ihrer eigenen Beziehung aufarbeiten, wurde sehr zurecht beim Achtung Berlin-Festival gleich zwei Mal ausgezeichnet, für die beste Regie und für das beste Drehbuch.

Sonntag ∙ 09. Februar 2020 ∙ 19.00 Uhr

Mittgliederversammlung in den Räumen der Klappe 11

Programmstart Frühjahr / Sommer 2020 , Freitag, den 06. März 2020

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Eintrittspreise:
für Filmabende ohne Konzert:
Erwachsene 5,50 €
Mitglieder/sonst. ermäßigte 4,50 €
Kinderfilm (Kinder und Erwachsene) 3,00 €


Einlass:
Bei den Freitagabend-Veranstaltungen um 20.30 uhr,
ist Einlass erst ab 19.45 Uhr!
Wir benötigen die Zeit für Aufbau und Technik.
Bitte haben Sie dafür Verständnis. Vielen Dank.








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