Aktuelles


Einladung zur Mitgliederversammlung


An die Mitglieder
des Kommunalen Kinos Waldkirch "Klappe 11"

Waldkirch, den 14. 02. 2017

Einladung zur Mitgliederversammlung am Freitag, den 03. März 2017 um 19.00 Uhr im Kino (Haus der Jugend ), Fabrikstraße 16, Waldkirch-Kollnau, Klappe 11

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Kommunalen Kinos Waldkirch „Klappe 11“,

hiermit möchten wir ganz herzlich zur Mitgliederversammlung der „Klappe 11“
einladen. Es sind folgende Tagesordnungspunkte vorgesehen:

1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Geschäftsbericht des Vorstandes und Rückblick auf 2016; Bericht des Kassierers, Bericht der Kassenprüfer, Diskussion zu den Berichten; Entlastung des Vorstandes
4. Neuwahlen des Vorstandes
5. Vorstellung des Programms Frühjahr / Sommer 2017
6. Aktivitäten und Planungen für 2017 – Hüttenwochenende ( 17. – 19. November 2017) , Wanderung( Termine werden noch bekannt gegeben ), Kinobesuch; FilmDinner 24.11.;
7. Investitions- und Finanzplan 2017 ( evtl. Informationen zu Technikinvestitionen )
8. Mitgliedsbeitrag – Förderbeitrag – Anschreiben an die Mitglieder
9. Heimattage 2018 – Termine Veranstaltungen (Jugendfilm Jugend und Heimat, Kinderfest)Verschiedenes

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung gemütlicher Ausklang mit Bildern des Jahres 2016!

Falls Sie noch Vorschläge zur Tagesordnung haben, bitten wir diese uns bis zum 18. Februar 2017 zuzusenden.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Wir möchten an dieser Stelle auch noch darauf hinweisen, dass am 10. März 2017 das neue Frühjahr/Sommer Programm der „Klappe 11“ mit dem Film „Frühstück bei Monsieur Henri“ und Musik von William Cuthbertson, Hermann Wernet und Reinhard Schindler startet.

Mit freundlichen Grüßen
William Cuthbertson Maria Herr Alexander Schoch

Kino: Fabrikstraße 16
Postanschrift:
Postfach 111, 79175 Waldkirch
Tel. 07681 / 5939 Fax. 07681 / 5981
Alexander.Schoch@t-online.de
Vorstand: Alexander Schoch; Maria Herr; William Cuthbertson




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Pressemitteilung:



Herbst Winter Programm der „Klappe 11“ mit Schwarzwaldfilm und Kulturfest

Das neue Programm des Kommunalen Kino Waldkirch „Klappe 11“ bietet wieder
viele schöne Kinostunden und startet am Freitag, den 16. September 2016 mit der Romantischen Komödie „Birnenkuchen und Lavendel“. Ein Film, der glücklich macht!  Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse.

Zum Programmauftakt gibt es traditionell einen Sektempfang und passend dazu  leicht humorige Barmusik von William Cuthbertson ( Klavier ) and Friends.

Mit der Programmeröffnung heißt es dann wieder alle zwei Wochen anregend schöner und schön gemütlicher Kinoabend bei der „Klappe 11“, der Kulttreffpunkt am Freitagabend.
Die Programmgruppe hat das Herbst / Winterprogramm so gestaltet, dass bestimmt wieder für jeden Kinofreund/in etwas dabei ist.

Neben dem Eröffnungsfilm bietet das Programm im Rahmen der interkulturellen Woche am 30. September, den Film „Guten Tag Ramon“, eine Einwanderer-Geschichte, die trotz mancher Schwierigkeiten mit interkultureller Freundschaft endet. Ein Film des mexikanischen Regisseurs Jorge Ramírez-Suárez.

Ein besonderer Leckerbissen in jeglicher Hinsicht bietet die Klappe 11 am Wochenende vom 14. – 15. Oktober mit dem „Schwarzwälder Film-Kulturfest“, mit dem die „Klappe 11“ sich schon auf die Heimattage 2018 einstimmen möchte.
150 Jahre Tourismus im Schwarzwald und ca. 125 Jahre Skisport im Schwarzwald das sind Zahlen um auch das Thema Schwarzwald ins Programm zu nehmen.
Die Klappe 11 bietet zwei Tage Filme, Musik und Comedy vom Feinsten mit kulinarischen und musikalischen Genüssen zum Wohlfühlen in unserer Heimat Schwarzwald.
Neben Kurzfilmen, wie Abenteuer Schwarzwald – Die Vierjahreszeiten im Nationalpark oder Filmausschnitte zu alten Berufen im Schwarzwald, zeigen wir die Wilhelm Hauff Verfilmung „Das kalte Herz“. Der Kleinkunstpreisträger Tobias Gnacke, Kabarettist, Musiker, Bauchredner wird unsere Lachmuseln strapazieren.  Dazu gibt es Filmeindrücke aus dem Schwarzwald sowie schwarzwälder kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche von Martin Andris.
Die Jäckles oder „The  Black Forest Jackets“  die etwas andere Schwarzwaldfamilie Jäckle, wird uns mit Ihrer Musik begeistern. Sie sind vier Geschwister mit dem Nachnamen Jäckle, gemeinsam in Hausach im Kinzigtal aufgewachsen und alle vier musikalisch in
unterschiedlichen Bands und Gruppierung unterwegs. Uschi Jäckle/ Jazzchor Tonikum, Joachim und Roland/Acoustic-Blues u. Rockband Defender und Eberhard ist mit Goschehobel im Elztal kein Unbekannter.
Für den Schwarzwaldabend der Klappe 11 stehen die vier Jäckles zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne. Es verspricht ein besonderer muskalischer Abend mit einer besonderen Schwarzwaldfamilie zu werden.

Am 28. Oktober steht ein Film mit Katja Riemann und Olli Dietrich auf dem Programm „Relativitätstheorie der Liebe“. Ein charmanter Beziehungsreigen mit einem Starduo!

Mit Picknick mit Bären mit Nick Nolte und Robert Redfort bereichert eine weitere charmant-amüsante Komödie, die die Geschichte über zwei Senioren erzählt, die sich mit der Begehung eines 3.500 Kilometer langen Trails auf eine Mission Impossible wagen, am 11. November das Programm.

In der Romanverfilmung „Ein Mann namens Ove“ wird am 25. November ein alter Miesepeter, der mit seinem Dasein eigentlich schon abgeschlossen hat, von einer neuen Familie in seiner Nachbarschaft wiederbelebt.

Die Komödie „Highway to Hellas“ erzählt am 9. Dezember über kollidierende Mentalitäten, Lebensmodelle und einen deutschen Bankbürokraten, der die Kreditvergabe an eine griechische Insel vor Ort überprüfen soll. Ideal wer im Winter nach Griechenland möchte.

Und wer sich auf eine Skispringerkarriere im Neuen Jahr vorbereiten möchte, zeigt die Klappe 11 zwischen Weihnachten und Neujahr am 28. Dezember die wunderbare Komödie „Eddy the Eagle“. Im auf wahren Begebenheiten beruhenden Skispringer-Biopic „Eddie the Eagle“ mausert sich ein von Hugh Jackman trainierter Taron Egerton vom Underdog zum Publikumsliebling. Natürlich gibt es wie immer im Anschluss Livemusik.

Im Januar geht es am 13. Januar mit dem Film „Junges Licht“ weiter, der eine Jugendgeschichte zwischen Sexualität, Gewalt und Armut im Ruhrgebiet der 1960er Jahre erzählt. Adolf Winkelmann und sein Kameramann David Slama setzten auf brillante Bilder, die, authentisch und poetisch zu gleich, das Geschehen einfangen. Realistisch und zwingend in ihrer literarischen Qualität sind auch die Dialoge, die das raue Ruhrgebietsmilieu vermitteln und dennoch den Charakteren eine Würde und Zartheit zugestehen, die berührt.

Und auch ein Krimi steht am 27. Januar wieder auf dem Programm mit „Money Monster“ in dem die Geschichte von Lee Gates ein Promi, bekannt aus Funk und Fernsehen, der es durch Insiderwissen es geschafft hat, zu einer angesehenen Persönlichkeit an der Wall-Street zu werden, erzählt wird. Er und seine Mitarbeiter werden von einem Mann namens Kyle, der das gesamte Vermögen seiner Familie verloren hat, als Geisel genommen. Der Kidnapper droht damit, Lee zu töten, wenn er es nicht schafft, bis zum Ende des Börsentages den Kurs einer Aktie um mindestens 24,5 Punkte nach oben zu treiben.

Und zum Abschluss der Freitagabendfilme kommt am 10. Februar der Film „Zu Ende ist alles am Schluss“ In der französischen Tragikomödie muss ein junger Mann sich damit auseinandersetzen, dass seine Familie immer älter und schrulliger wird.

Außerdem zeigt die Klappe 11 die folgenden Dokumentarfilme: Sonntag, den 13. November, „Tomorrow die Welt ist voller Lösungen“ Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“).
Mit einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.



„Nomaden des Himmels“ erzählt am 11. Dezember die Geschichte von Sebastian Zöllner der sich mit kleineren Gelegenheitsarbeiten durchschlägt. Nach seinem Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er einen ganz großen Fisch an der Angel: Er schreibt die Biografie des Malers Manuel Kaminski), der einst von Picasso und Matisse gefördert wurde und dank einer Pop-Art-Ausstellung, seiner charakteristischen dunklen Brille und der aufsehenerregenden Bildunterschrift "Painted by a blind man" zumindest eine Zeit lang weltberühmt war. Tragikomödie um einen eitlen Journalist, der mit einer Arbeit über den greisen Künstler Kaminski berühmt werden will.

Mit dem Film „Where to invite next“ am 29. Januar, erkennt Michael Moore das satirische Potenzial der Kriegsmaschinerie der Vereinigten Staaten von Amerika und greift die Regierung seines Heimatlandes damit an. Das heißt: Eigentlich tut er es dem US-Militär gleich und fällt in andere Länder ein, um zu sehen, was dort zu holen ist.



Natürlich wird es auch in diesem Programm wieder bestes Kinder und -Familienkino geben.
Auf dem Programm stehen die Filme „ Baumhauskönige“ am 13. November, das die Geschichte von Ziggy und Bas, die beste Freunde sind erzählt. Ein letztes Mal wollen die beiden beim großen Abenteuercamp „Bouwdorp“ teilnehmen. Aus altem Holz, Paletten und Türen sollen hohe Türme gebaut werden und Ziggy und Bas sind die amtierenden Meister. Kein Wunder, dass sie auch dieses Jahr wieder auf den Titel der Baumhauskönige hoffen. Aber im Camp läuft alles anders als geplant. Bas fängt an mit den coolen Jungs der Cola-Gang rumzuhängen und Ziggy muss mit seinem kleinen Bruder in die Mannschaft. Der gemeinsame Traum verwandelt sich schnell in eine ungeahnte Rivalität, an der ihre Freundschaft zu zerbrechen droht.

In der Weihnachtszeit am 11. Dezember zeigt das Kino den Familienfilm „Die Legende vom Weihnachtsstern“ Ein junges Mädchen macht sich hier auf den Weg, um im kalten Norden das Geheimnis um das Verschwinden einer Prinzessin zu lösen.

In der Kinderkomödie am 29. Januar, „Ente gut! Mädchen allein zu Hause“ freundet sich ein Mädchen mit zwei vietnamesischen Schwestern an, die verheimlichen, dass ihre Mutter im Moment weder zu Hause ist, noch den Familienimbiss betreibt.

Das Kommunale Kino Waldkirch „Klappe 11“ freut sich mit allen Freundinnen und Freunde, Unterstützer/innen und Kinobegeisterte auf den Start eines schönen und vielseitigen Herbst / Winter Programms.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Schoch


Pressemitteilung:



„Klappe 11“– Das neue Frühjahr - Sommer - Programm

Am kommenden Freitag, den 19. Februar 2016, um 20.30 Uhr
beginnt das neue Frühjahr – Sommer Programm des Kommunalen Kino Waldkirch „Klappe 11“:

Der Programmgruppe der „Klappe 11“ ist es wieder gelungen unter dem Motto „Mischen – Possible“! ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zu erstellen. Es beginnt am 19. Februar mit einem musikalischen Sektempfang mit „William Cuthbertson“ und dem
Film „Das ewige Leben“ von dem Kultkrimiregisseur Wolfgang Murnberger, indem
es zwar einen Kriminalfall zu lösen gibt, doch noch mehr als in den Vorgängerfilmen geht es in diesem atmosphärischen, düsteren Drama um die Psyche von Simon Brenner, der in seiner Heimatstadt Graz tief in die Geheimnisse seiner Vergangenheit eintaucht.

Es ist prickelnd, wie Regisseur Olivier Assayas mit seinem hochkarätig besetzten, visuell vergnüglichen Spektakel „Die Wolken von Sils Maria“ zeigt, dass es möglich ist einen Film über Theaterinszenierungen zu machen. Eine Diva soll nochmals in jenem Stück auftreten, mit dem einst ihre Karriere begannt - diesmal freilich in der Rolle der Alten, während die junge Hübsche von einem Hollywoodschen Dummchen übernommen wird. In der Höhenluft des abgeschiedenen Engadins geraten die Proben zum biestigen Psychodrama und zur Sinnsuche gleichermaßen.

Gleich im März zeigt die Klappe 11 auch den Dokumentarfilm „Thule Tuvalu
Thule liegt auf Grönland, der größten Insel der Welt, und ist einer der nördlichsten bewohnten Orte der Erde. Tuvalu ist mit 10 000 Einwohnern einer der kleinsten Staaten der Erde und liegt in der Nähe des Äquators – also am anderen Ende der Welt. Aber beide Orte verbindet ein Schicksal: Die Menschen spüren hier schon deutlich die Auswirkungen des Klimawandels. Der Schweizer Dokumentarfilmer Matthias von Gunten zeigt, wie sie mit der veränderten Natur und ungewissen Zukunft umgehen.

Mit dem Film „Die Frau in Gold“ stellt Regisseur Simon Curtis dar wie der NS-Kunstraub noch immer ein unbewältigtes Kapitel ist. Was die Herausgabe betrifft, sind die Hausaufgaben immer noch nicht gemacht. Eindringlich beleuchtet das bewegende Drama diesen Teil beschämender Vergangenheitsbewältigung. In dem auf Fakten basierenden zermürbenden Rechtsstreit um die Rückgabe des berühmten Jugendstil-Portraits „Die Goldene Adele“ von Gustav Klimt brilliert die britische Grand-Dame und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren als rechtmäßige Erbin und Holocaust-Überlebende Maria Altmann. Seinen Spannungsbogen verdankt Regisseur Simon Curtis erhellender Justizkrimi gegen das Verdrängen und Vergessen hauptsächlich dem fast biblischen Kampf David gegen Goliath.

Meist sind die wenigen afrikanischen Filme, die den Weg in die hiesigen Kinos finden klassische Problemfilme. Dani Kouyatés „Ouaga Saga“ ist eine Ausnahme. Mit großer Leichtigkeit zeigt er den nicht immer einfachen Alltag in Ouagadougou, Hauptstadt Burkina Fasos, den die Protagonisten aber mit Witz und viel Musik meistern. Ein hübscher, beschwingter Film, der bei aller Leichtigkeit allerdings nicht die Substanz anderer afrikanischer Filme hat.

Mit dem Film „Der Kaufmann von Venedig“ kommt im April ein visuell opulentente Leinwandadaption des Shakespeare-Klassiker mit Al Pacino und Jeremy Irons in Höchstform zur Aufführung in der „Klappe 11“. Mit diesem Film erinnert die Klappe 11 an den 400sten Todestag von William Shakespeare.

Mit „In meinem Kopf ein Universum“ zeigt die „Klappe 11“ den mit seiner zentralen Darstellungen eines schwer behinderten Mannes einen Film, der ideal in die lange Reihe vergleichbarer Filme aus Hollywood zu passen scheint. Doch Maciej Pieprzyca erzählt ungleich pragmatischer und ist gerade dadurch deutlich berührender als viele vergleichbare Filme.

Die Bestseller-Verfilmung „Er ist wieder da“ erzählt davon, wie Adolf Hitler im heutigen Berlin aufwacht. Wie er dorthin gekommen ist, weiß er nicht, aber es dauert nicht lange und er wird fürs Fernsehen entdeckt, auch wenn man ihn für einen Komiker hält. Aber Hitler ist immer noch er selbst, er hat sich nicht verändert. Die Frage ist nur: Hat sich die Gesellschaft verändert oder fällt sie erneut auf einen Verführer herein. David Wnends Film ist eine Satire, bei der einem das Lachen ab und zu im Hals stecken bleibt.

Mit „Amma und Appa“ hat die Klappe 11 einen interkulturellen Film ins Programm genommen in dem dieser die Geschichte von Franzi der bayrische Eltern hat, Jay die tamilische Eltern hat zeigt. Beide Familien sind nicht von den Heiratsplänen der jungen Liebenden begeistert. Ein Familientreffen in Südindien soll die Wogen glätten und die Kulturen einander näher bringen. „Amma und Appa“ ist damit weniger ein Dokumentarfilm über die deutsch-indische Liebe der beiden Regisseure als über die Kultur übergreifenden Sorgen ihrer Eltern.

Der Film „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“ erzählt von Marguerite Dumont, die in den goldenen Zwanzigern in ihrem prachtvollen Schloss residiert und sich für eine begnadete Künstlerin und Opernsängerin hält. Dass die gut betuchte Dame mit einem Hang zu exzentrischen Outfits aber in einer Scheinwelt lebt und in Wahrheit nicht einen Ton trifft, sagt ihr niemand, weder ihr Mann noch ihr Gesangslehrer. Der neue Film von Regisseur Xavier Giannoli ("Chanson D'Amour") ist inspiriert von der unglaublichen Lebensgeschichte der US-Sopranistin Florence Foster Jenkins. "Madame Marguerite" trifft (im Gegensatz zur Hauptfigur im Film) auf herrlich subtile Weise stets den passenden Ton zwischen Tragik und Komik. Darüber hinaus machen die famose Hauptdarstellerin und die Vielzahl an grotesken Nebenfiguren den Film in höchstem Maße empfehlenswert.

Die Verfilmung des Romans "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann ist der erste Film des "Good-Bye-Lenin!"-Regisseurs Wolfgang Becker seit zwölf Jahren. Er erzählt die Begegnung zweier unterschiedlicher Männer, eines Künstlers und seines Biografen. Good-Bye Lenin war bei der Klappe 11 bereits ein Erfolg und auch dieser Film hat das Zeug dazu ein Film zu werden, den unser Publikum mögen wird. "Ich und Kaminski" ist eine intelligente, höchst vergnügliche Satire auf die Großmäuligkeit und Prahlsucht des Kulturbetriebs, die von Regisseur Wolfgang Becker bis zur Fremdschämgrenze ausgereizt wird. Nachdem die erste Hälfte fast theaterhaft inszeniert ist, weitet sich mit den Roadmovie-Anteilen der zweiten Hälfte die Perspektive und gewinnen die Figuren an psychologischer Tiefe.

Der Filmemacher Klaus Härö hat mit seinem neuesten Film, die Programmmacher der Klappe 11 überzeugt. Hier geht es über eine Episode aus dem Leben des estnischen Fechters Endel Nelis, „Die Kinder des Fechters“, einen Lehrer in der Stalin-Zeit, besticht vor allem durch seine unaufdringliche, schlicht-dezente Inszenierung und die berührende Melancholie und mit den aufrichtig und glaubhaft agierenden Darstellern.


Bei unserem ersten Open-Air im Juni, im Waldkindergarten zeigt die Klappe 11den Film „Outsourced“ von John Jeffcoats, sein Spielfilmdebüt, ist eine Culture-Clash-Komödie, in der es um Arbeitsplatzverlagerungen in Billiglohnländern geht. Die Geschichte geht davon aus, das bekannte Problem als gegeben zu akzeptieren und konzentriert sich stattdessen auf die Konflikte, die sich durch das Aufeinanderprallen gegensätzlicher kultureller Welten ergeben. „Outsourced“ wirkt daher wie ein sympathischer Indien-Crash-Kurs.

Das zweite Open Air Kino in diesem Sommer, das auf dem Campingplatz Elztalblick stattfindet, widmet sich dem Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino ("La Grande Bellezza – Die große Schönheit") mit seinem neuen Film „Ewige Jugend“. Er wird seinem Ruf als großartiger Geschichtenerzähler wieder einmal mehr als gerecht. Diesmal schickt der bekennende Fellini-Fan zwei betagte Künstler in ein Schweizer Luxushotel in den Alpen, um sie dort über das Leben, die Liebe und das Alter philosophieren zu lassen. Der opulente Film verblüfft durch ein Füllhorn famoser Einfälle, geschliffener Dialoge sowie einem exzellenten Ensemble. Potenziert wird die visuelle Wundertüte durch einen spektakulären Soundtrack der Extraklasse.

Das dritte Open Air Kino zum Ende des Programms ist im Kindergarten Regenbogen mit dem Film „Im Sommer wohnt er unten“.Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2015 dreht sich um ein anvisierter gemütlicher Urlaub im elterlichen Ferienhaus in Frankreich. Weil jedoch der ehrgeizige Bruder samt Gattin eine Woche früher eintrifft, ist bald Schluss mit lustig für den Chaoten Matthias und seine Freundin. Während die alten Geschwister-Rivalitäten köcheln, bringen unvorgesehene Flirts zwischen dem Quartett die Gereiztheit immer bedrohlicher zum Siedepunkt. Eine hübsche Familienaufstellung nach bewährtem französischem Rezept. Ein leicht inszeniertes Debüt mit präzise gezeichneten Figuren samt überzeugender Darsteller.

Natürlich gibt es in diesem Programm auch drei Kinder- bzw. Familienfilme. Zwei zu Beginn des Programm mit dem Kinderfilmklassiker Ronja Räubertochter . Die Geschichte handelt vom
Räuberhauptmann Mattis der seinen Rivalen Borka samt Sippschaft endgültig loswerden will. Er nimmt dessen Sohn Birk gefangen. Aber das kann Mattis‘ Tochter Ronja unmöglich zulassen, denn heimlich sind die beiden längst Freunde! Als Ronja dafür sorgt, dass Birk frei kommt, ist Mattis so gekränkt, dass er nicht mehr ihr Vater sein will.

Der zweite Kinderfilm im Frühjahr ist „Trommelbauch“ und wir gemeinsam mit der KJG Kollnau gezeigt. Hier geht es um die Geschichte von Dik Trommel der gerade den diesjährigen Pummelstädter Sprungwettbewerb gewonnen hat, als sein Vater ein Wahnsinnsangebot bekommt! Familie Trommel kann endlich ein Restaurant eröffnen und sich damit einen großen Traum erfüllen. Allerdings müssen die drei dafür nach Dünnhausen ziehen - und hier mag keiner leckere Torten oder saftige Hotdogs.

Im Rahmen der Ferienspielaktion wird die Klappe 11 den Film „Winnetous Sohn “ zeigen. Mit diesem Film gelingt dem Regisseur André Erkau eine überzeugende Balance zwischen komischen, aber nie albernen Momenten, und ernsthaften Szenen, die nie ins pathetische abdriften. Zusammen mit seinem sympathischen Darstellerensemble gelingt ihm so ein sehenswerter, souverän gefilmter Kinderfilm, der ohne Frage besonders ist. Er erzählt von einem Jungen, dessen großer Traum es ist bei Indianerfestspielen die Rolle von Winnetous Sohn zu übernehmen, doch schon beim ersten Vorsprechen hat er den Regisseur mit seiner naseweisen Art zur Weißglut gebracht.


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2017 Klappe11, Kommunales Kino Waldkirch e.V.